Der Launcher ist eine schlanke, portable Schnellstartleiste für Windows. Er nimmt Programme, Dateien, Ordner und Webseiten auf und öffnet sie per einfachem Mausklick. Das Programm läuft direkt aus seinem Ordner heraus – keine Installation, keine Einträge in der Registry.
Highlights auf einen Blick:
LauncherSetup.exe ausführen und den Anweisungen folgen. Das Setup legt Programmdateien und Benutzerdaten getrennt ab, sodass der Launcher auch in geschützten Systempfaden korrekt funktioniert.
Launcher.zip in einen Ordner entpacken, in dem Sie Schreibrechte haben – z. B. C:\Users\IhrName\Launcher\ oder direkt auf einem USB-Stick. Launcher.exe starten – fertig. Alle für den Launcher relevanten Dateien bleiben in diesem Ordner.
Nicht in
C:\Programme\oderC:\Program Files\entpacken, da Windows dort Schreibrechte einschränkt und der Launcher seine Konfigurationsdateien nicht speichern könnte.
Zum Entfernen genügt es, den gesamten Ordner zu löschen. Es verbleiben keine Spuren auf dem System.
Ab Version 4.25 wird die Icon-Liste nicht mehr als IconList.txt gespeichert, sondern im INI-Format als IconList.ini. Beim ersten Start nach dem Update erfolgt die Konvertierung automatisch – die vorhandene IconList.txt wird eingelesen und durch IconList.ini ersetzt. Es ist kein manuelles Eingreifen erforderlich.
Tipp (portabler Betrieb): Auf einem USB-Stick funktioniert der Launcher mit relativen Pfaden. Statt
C:\Programme\Tool\tool.exereicht../Tool/tool.exe. Wird ein Ziel nicht gefunden, startet der Launcher automatisch einen zweiten Versuch vom eigenen Laufwerksbuchstaben aus.
Nach dem ersten Start sehen Sie ein Fenster mit einem Umschalter-Button (») und 2 Reihen mit jeweils 8 freien Buttons. Das Menü öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf einen freien oder belegten Button – nicht auf den »-Button selbst.
Das Kontextmenü passt sich dem angeklickten Button an:
Die einfachste Methode: Dateien, Ordner, Verknüpfungen (.lnk) oder sogar URLs direkt aus dem Browser auf einen freien Button-Platz ziehen.
Rechtsklick auf einen belegten Button → Eigenschaften öffnet den Eigenschaften-Dialog. Alle Felder werden einzeln eingegeben – eine manuelle Bearbeitung von Konfigurationsdateien ist nicht nötig.
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Pfad oder Befehl | Vollständiger Pfad zur Datei, zum Ordner oder zum auszuführenden Befehl. Über den …-Button lässt sich eine Datei per Browser-Dialog auswählen. |
| Zusätzliche Parameter | Kommandozeilenparameter, die beim Start übergeben werden (z. B. /t oder --verbose). |
| Hint-Text | Alternativer Beschriftungstext, der beim Hovern angezeigt wird. Ist dieses Feld leer, erscheint automatisch der vollständige Pfad. Mit CapsLock wird stets der vollständige Pfad angezeigt, unabhängig vom eingetragenen Hint-Text. |
| Position und Größe | Optionale Fensterpositionierung beim Programmstart: Links,Oben,Rechts,Unten[,Verzögerung(ms)]. Mit dem Zieh-Button (¤) lässt sich die Position eines beliebigen laufenden Fensters per Maus übernehmen. |
| Optionen | Dropdown mit: <Keine>, Geschützt starten (RMB) – Programm startet nur bei gleichzeitig gehaltener rechter Maustaste, Als Administrator ausführen, Button deaktivieren. |
Nach dem Ausfüllen auf Speichern klicken – die Änderungen sind sofort sichtbar.
Tipp: Ist für einen Button die Option Als Administrator ausführen aktiv, zeigt der Launcher ein kleines UAC-Shield-Symbol auf dem Button-Icon – ein schneller visueller Hinweis, dass dieser Button erhöhte Rechte anfordert.
Icon einfach auf einen anderen Button-Platz ziehen. Ist der Zielplatz leer, wird das Icon verschoben; ist er belegt, tauschen beide Icons die Plätze.
Strg gedrückt halten und eine Grafikdatei auf den Button ziehen. Damit wird nur das Bild ausgetauscht – das verknüpfte Programm bleibt unverändert. So können Icons durch schönere Icons ersetzt werden. Akzeptierte Quellen:
.ico, .exe, .dll, .png, .jpg u. v. m.Wer gleich loslegen möchte – diese Seiten eignen sich gut zum direkten Ausprobieren: Seite öffnen, ein Icon anklicken und auf den Button ziehen:
Rechtsklick auf einen belegten Button → Icon → Button löschen entfernt das Icon sofort. Der Button ist danach leer und kann neu belegt werden.
Shift + Linksklick startet das Programm im minimierten Zustand. Hinweis: Dies funktioniert nicht bei allen Programmen zuverlässig.
Über Einstellungen (oder Strg+P) lassen sich einstellen:
| Reiter | Einstellung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Größe | Reihen / Spalten | Anzahl der Button-Reihen und -Spalten |
| Größe | Seiten | Anzahl der Seiten (Bänke) |
| Icon | Icon-Größe | Stufenlos skalierbar |
| Icon | Padding | Abstand zwischen den Buttons |
| Icon | Text Größe | Schriftgröße der Button-Beschriftung |
| Icon | Text unterhalb der Icons | Optionaler Textbereich unterhalb jedes Icons |
| Hintergrund | Rahmen | Rahmen um Icons an/aus, mit Einfärben |
Der Launcher unterstützt bis zu 8 Seiten (Bänke). Jede Seite hat ihre eigene Icon-Liste und eigene Einstellungen.
Wechseln:
Strg + F1 – nächste Seite1–8 (wenn der Launcher den Fokus hat)Seiten hinzufügen/entfernen:
Das Fenster lässt sich verschieben, indem man den »-Button festhält und zieht, oder indem man Strg gedrückt hält und das Fenster an beliebiger Stelle zieht. Der Launcher rastet an den Bildschirmrändern ein.
Wird das Fenster nah an einen Bildschirmrand gezogen, dockt es automatisch an.
Ein Klick auf den jeweiligen Fensterrand lässt den Launcher in diese Richtung aus dem Bildschirm herausgleiten. Ein weiterer Klick auf den sichtbar gebliebenen Rand bringt ihn zurück.
Den »-Button anklicken und die Maustaste erst über dem Icon-Bereich loslassen – oder beide Maustasten gleichzeitig auf dem »-Button drücken.
Ist AutoHide aktiviert, blendet der Launcher sich automatisch aus, sobald die Maus das Fenster verlässt, und kehrt zurück, wenn die Maus den Bildschirmrand berührt.
Einstellungen → Reiter Optionen → Mit Windows starten legt eine Verknüpfung im Autostart-Ordner an. Taskleistensymbol blendet ein Icon im System-Tray ein.
Einstellungen → Reiter Optionen → Immer im Vordergrund – das Fenster bleibt stets über anderen Fenstern.
Der Launcher ist für den Einsatz an mehreren Monitoren und unterschiedlichen DPI-Einstellungen vorbereitet:
Über Rechtsklick auf einen leeren Button → Spezielle Icons lassen sich funktionale Icons einfügen:
Analoguhr mit Datumsanzeige direkt im Button. Der Hint zeigt das vollständige Datum mit Wochentag.
Countdown-Timer im Button. Klick startet/stoppt den Timer; bei Ablauf erklingt ein konfigurierbarer Alarm-Sound. Standard-Startzeit beim Einfügen: 7 Sekunden (frei konfigurierbar über den Button-Eigenschaften-Dialog).
Zeigt das aktuelle Wetterpiktogramm für einen konfigurierten Ort (Eingabe per Städtename). Bis zu 8 Wetter-Icons für verschiedene Orte möglich. Daten kommen von met.no. Die aktuelle Temperatur wird direkt im Button angezeigt – blau bei Frost, rot bei Plus-Graden. Beim Hovern erscheint ein Hint mit Temperatur, sonstigen Bedingungen sowie Sonnenauf- und -untergangszeiten für diesen Ort.
BattPower)Visualisiert den Ladezustand des Laptop-Akkus als gefülltes Batteriesymbol mit Prozentzahl.
Zeigt die aktuelle GPU-Kerntemperatur im Button-Feld an (nur ein GPU-Button möglich). Unterstützt nVidia und AMD; Intel-GPUs werden nicht erkannt.
Öffnet den BrightBox-Schieberegler für die DDC/CI-Monitorhelligkeit (benötigt kompatiblen Monitor).
Öffnet eine frei positionierbare Lupe, die den Bereich unter dem Mauszeiger vergrößert darstellt.
Öffnet den 10-Slot-Zwischenablagemanager. Texte lassen sich dort ablegen und per Klick wieder in die Zwischenablage laden. Der Tastatur-Hotkey ist Strg + ^ (Standard).
Diese Buttons (Shutdown, Reboot, Hibernate, Logoff, Standby) sind gegen versehentliches Auslösen gesichert: Der Befehl wird nur ausgeführt, wenn dabei gleichzeitig die rechte Maustaste gehalten wird.
Einstellungen → Reiter Hintergrund: In der Dropdown-Liste sind alle verfügbaren Skins aufgeführt.
Grafiken lassen sich per Drag & Drop direkt auf das Vorschaubild im Hintergrund-Reiter ziehen:
Wer gleich einen eigenen Skin ausprobieren möchte – diese Seiten bieten passendes Bildmaterial zum direkten Hineinziehen: Seite öffnen, Bild anklicken und auf die Vorschau ziehen:
Nach dem Drop erscheint die Vorschau sofort im Launcher. Über Speichern wird der Skin als CustomSkin gesichert; Löschen entfernt einen gespeicherten Custom-Skin.
Optional kann der Skin in Graustufen umgewandelt werden – beliebig hin- und herschaltbar vor dem Speichern, ohne Datenverlust.
Über den Farbregler lässt sich der Skin in einen Farbton eingefärbt werden, um sich nahtlos an den Desktop-Stil anzupassen.
Einstellungen → Reiter Fenster:
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
| Deckkraft | 0 = vollständig transparent, 255 = undurchsichtig |
| AutoOpazität | Fenster blendet beim Hovern automatisch auf volle Deckkraft auf und bei Mausverlassen wieder ab |
| Automatisch ausblenden | AutoHide – Fenster gleitet bei Mausverlassen aus dem Bildschirm |
Alle Hotkeys sind frei konfigurierbar (Einstellungen → Reiter Optionen → Bereich Hotkeys).
| Standard-Kombination | Funktion |
|---|---|
Strg + F1 |
Nächste Seite (Bank) |
Strg + F8 |
Fenster verstecken/zeigen (Titel in HideWnd= konfigurierbar – z. B. als „Boss-Key") |
Strg + F11 |
Monitor-Standby / Bildschirmhintergrundbeleuchtung aus |
Strg + F12 |
Konfigurierten Bildschirmschoner aktivieren |
Strg + P |
Optionen öffnen |
Strg + ^ |
Clippings öffnen |
Zusätzlich gibt es einen fest verdrahteten Shortcut (nicht konfigurierbar):
| Kombination | Funktion |
|---|---|
Strg + Alt + Umsch + Pfeiltasten |
Bildschirmausgabe um 0°/90°/180°/270° drehen (nVidia) |
Einstellungen → Reiter Töne – für jedes Ereignis lässt sich ein eigener Sound zuweisen:
| Ereignis | Beschreibung |
|---|---|
| Chevron Click | Klick auf den »-Umschalter |
| Button Up / Button Down | Maustaste hoch / runter auf einem Icon |
| Drag Icon | Icon wird gezogen |
| Slide In / Slide Out | Fenster gleitet ein oder aus |
| CountDown | Alarm-Sound wenn der Timer abläuft |
Mögliche Werte: WAV-Dateien aus dem Sounds\-Unterordner, alle gefundenen Windows-Systemsounds oder <NONE> für keinen Sound.
Der Launcher kann sich mit einer AVM FritzBox verbinden und eingehende sowie ausgehende Anrufe als animiertes Popup anzeigen.
Einrichtung (Einstellungen → Reiter Popup → Bereich Anrufmonitor):
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| FritzBox-IP | Standard: fritz.box |
| Port | Standard: 1012 |
| Eingehend / Ausgehend | Jeweils einzeln aktivierbar |
| Reverse-Lookup | Rufnummer → Name auflösen |
| Landesvorwahl / Ortsvorwahl | Für die korrekte Darstellung lokaler Nummern |
Das Popup zeigt Name und Nummer des Anrufers an, optional mit Rückwärtssuche und Vorwarnung bei fragwürdigen Nummern.
Wichtig: Der FritzBox-Anrufmonitor muss am Telefon erst aktiviert werden:
- Einschalten:
#96*5*wählen- Ausschalten:
#96*4*wählen
Externe Programme können über UDP-Pakete an Port 12001 (Standard) animierte Benachrichtigungs-Popups auslösen. Der Port ist in den Optionen konfigurierbar.
Einstellungen → Reiter Popup → Bereich Stundensignal: Der Launcher kann zur vollen Stunde einen Sound abspielen und/oder ein Popup anzeigen.
Im Reiter Popup lassen sich das Aussehen und Verhalten der Popups über Parameter steuern. Es gibt drei Parameterbereiche:
Die verfügbaren Parameter (z. B. BGColor, MaxAlpha, MaxWidth, Icon, Mag, Sound) sind als Beispiele im jeweiligen Hint-Text des Feldes sichtbar. Einzelne Parameter lassen sich per Drag & Drop aus dem Beispielbereich direkt in das gewünschte Parameterfeld ziehen. Mit dem Test-Button lässt sich das Ergebnis sofort ausprobieren, ohne den Dialog schließen zu müssen.
Über Menü → Zwischenablage senden (Send Clipboard) wird der aktuelle Zwischenablage-Inhalt per UDP an andere Launcher-Instanzen im Netzwerk übertragen.
Der »-Button leuchtet rot, wenn es ungespeicherte Änderungen gibt.
| Menüpunkt | Wirkung |
|---|---|
| Menü → Änderungen sichern | Speichert alle Änderungen sofort |
| Optionen → Beim Beenden speichern | Speichert automatisch beim Schließen des Programms |
Wichtig: Ist „Beim Beenden speichern" deaktiviert, sind Sie selbst für das Speichern verantwortlich. Alle nicht gespeicherten Änderungen gehen beim Beenden verloren.
Ist eine Internetverbindung vorhanden, prüft der Launcher beim Start automatisch, ob eine neuere Version verfügbar ist. Liegt ein Update vor, erscheint ein entsprechender Hinweis auf der Seite Einstellungen → Reiter Über. Von dort lässt sich das Update direkt herunterladen und installieren.
Der Launcher ist in 23 Sprachen lokalisiert (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Portugiesisch, Ungarisch, Polnisch, Tschechisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Türkisch, Griechisch, Russisch, Arabisch, Hindi, Thailändisch, Chinesisch, Japanisch und Koreanisch). Die Sprachauswahl befindet sich in Menü → Optionen → Sprache. Weitere Sprachen lassen sich durch Hinzufügen von Spracheinträgen problemlos ergänzen.
Sound-Buttons:
WAV- oder MP3-Dateien lassen sich direkt als Button hinzufügen. Ein Klick spielt den Sound ab; ein weiterer Klick (oder Esc) stoppt ihn. Während der Wiedergabe erscheint ein Stopp-Symbol im Button. Auch Energieverwaltungs-Buttons (Shutdown etc.) können einen Abschied-Sound abspielen – Pfad dazu einfach im Parameter-Feld des Button-Eigenschaften-Dialogs eintragen.
Mausrad:
Dreht man das Mausrad über dem Launcher-Fenster, wechselt er zur nächsten bzw. vorherigen Seite (nur bei mehr als einer Seite aktiv, abschaltbar in den Einstellungen).
CapsLock = Als Administrator starten:
Mit eingeschalteter CapsLock-Taste startet ein Klick auf jeden beliebigen Button das Programm mit Administratorrechten – unabhängig von der Einstellung im Button-Eigenschaften-Dialog.
CapsLock beim Icon-Drop = höchste Auflösung:
Wird ein Icon bei eingeschalteter CapsLock auf einen Button gezogen, speichert der Launcher es in der höchsten verfügbaren nativen Auflösung. Das ergibt schärfere Icons auf HiDPI-Monitoren, benötigt aber etwas mehr Arbeitsspeicher.
Datei mit einem bestimmten Programm öffnen:
Eine Datei auf einen bereits belegten Button (z. B. Notepad) ziehen – die Datei wird mit diesem Programm geöffnet.
Relatives Arbeiten (Portabilität):
Pfade lassen sich im Eigenschaften-Dialog als relative Pfade eingeben, z. B. ../WinCmd/TOTALCMD.EXE. Damit funktioniert der Launcher unabhängig vom Laufwerksbuchstaben.
Vollständiger Hint-Text:
Ist ein alternativer Hint-Text gesetzt, zeigt CapsLock stets den vollständigen Pfad anstelle des Hint-Textes.
Laufwerks-Info im Hint:
Wird ein Laufwerk per Drag & Drop hinzugefügt, zeigt der Hint-Text automatisch Laufwerksbezeichnung, Gesamtgröße (MB), freien Speicher (MB und %) an.
Gummiband-Effekt:
Zieht man ein Icon aus dem Launcher-Fenster heraus und lässt es los, schwebt es per Gummiband-Effekt an seine ursprüngliche Position zurück. Solange das Icon an der Maus hängt, lässt sich seine Größe verändern – per Mausrad, Pfeiltasten oder den Vor-/Zurück-Tasten der Maus.
Icons per Tastatur löschen / öffnen:
Wenn der Mauszeiger über einem Icon steht:
Entf – Icon löschenEingabe – Öffnet Icon → Button Eigenschaften DialogLauncher – Copyright © 2026 Stefan Moka